Neuigkeiten aus der Agentur und der digitalen Welt
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reinvigorate - Web Analytics für Profis

Reinvigorate ist ein serverbasiertes Web-Analysetool für die professionelle Auswertung des Besucherverhaltens auf einer bzw. mehreren Webseiten. Mit Funktionen wie Heatmaps, Live-Visitors, Desktop-Tracking, anpassbaren Trendkurven / Graphen ist es ein mächtiges Programm.

Am 29. August 2010 geht die Anwendung nun erstmals in die Öffentlichkeit. In langen Betatestphasen wurde aus der anfänglich noch nicht herausragenden Software ein mächtiges Tool, das vor allem durch ihr wunderbares User Interface (UI) und die schnelle, einfache Bedienung überzeugen konnte. Als dann sämtliche Features, die im Plan standen, noch eingebaut wurden konnte man bis auf kleinere technische Fehler kaum mehr meckern. Durch ein sog. Major Update am 19. August wurde ein weiterer und letzter Schritt zur Startversion gelegt, indem das Interface noch einmal überarbeitet wurde.

Zwar ist das Programm nicht kostenlos, dennoch ist es erschwinglich und bietet gute Pläne an. Ab 10$/Monat kann man 3 Webseiten betreuen und deren Besucher unter die Lupe nehmen. Und dies je nach Geschmack in Echtzeit mit Aktionen in der Live Ansicht, in der Seitenansicht mit schicken Kurven, die je nach Zweck eingestellt werden können, oder mit Besucherdetails und Referrern. Selbst mint kann hier kaum mithalten...

Einziges Manko: der Dienst ist ein Fremdserverdienst. Damit ist er für deutsches Recht bereits wieder etwas heikel einzusetzen, ähnlich wie Google Analytics.

Dafür gibt es aber dann ja die Alternative piwik Analytics, die demnächst in der finalen Version 1.0 herauskommen wird. Sobald ich dazu komme, schreibe ich auch hierzu einen Artikel darüber. Vielleicht kommt ja sogar dann Material für ein ganzes Essay zustande über Webanalytic Software.

SEO & MODx Evolution - was man vermeiden sollte

„MODx is a true SEO CMS“

So titeln die Entwickler bei den Features des CMS. Das stimmt auch, denn kaum ein System hat so gut und vor allem einfach saufgebaute Strukturen, mit denen SEO so einfach wird. Es gibt pro Dokument ein Feld für den "Titel" (Seitentitel), einen eventuellen "Lange[n] Titel" (für die Suchmaschinenbescheibung) und eine "Beschreibung", die zusätzlich das Dokument erklären kann. Dann wird entweder eine schöne URL automatisch vergeben oder kann vom User festgelegt werden. Für das Template werden auch einfache SEO Tricks direkt mitgeliefert, es ist denkbar einfach einen guten < title > Inhalt zu erzeugen:

<title>[ *pagetitle* ] auf [ (site_name) ] - statischer Text </title>

Damit wird zuerst der "Titel" angezeigt, dann die Seite und zuletzt ein statischer Text, wenn man dies noch wünscht.

Soweit so gut. Leider gibt es auch Nachteile bezüglich SEO und MODx. Diese sind nicht vom System so konzipiert und treten natürlich auch erst auf, wenn man selbst ein bisschen SEO Bastelei betreibt. Dann findet man nämlich das tolle Plugin „SEO Strict URLs“, das einige tolle Features verspricht. Unter anderem soll damit sogenannter „Duplicate Content“ vermieden werden können, der durch ein CMS schnell mal auftauchen kann.

Nun ist es aber so, dass diese Plug-In und das mitgelieferte „Search Highlight“ Plug-In sich scheinbar nicht sehr gut vertragen. Das musste ich feststellen, als ich merkte, dass der Suchmaschinentraffic dramatisch einbrach und ich mich auf die Fehlersuche machte. Ich stellte fest, dass scheinbar der Google-Bot, wie auch sämtliche anderen Bots nicht mehr auf diese Seiten hier zugreifen konnten. Dies bemerkte ich übrigens über den W3C Validator, der den Zugriff ebenfalls nicht schaffte und lediglich einen "Error 500: Internal Server Error" vermelden konnte.

Das Deaktivieren beider o.g. Plug-Ins schaffte bei mir zumindest wieder Abhilfe, dennoch ist es schade, dass gerade das mitgelieferte Plug-In „Search Highlight“ so viele Probleme auslösen kann. Denn scheinbar ist es nicht das einzige Problem...

IDUGM #13 und neue Taten

So, wir sind frisch aus dem Urlaub zurück und stürzen uns voller Tatendrang in die anstehenden Projekte.

Bei der gestrigen InDesign User Group in München #13 begeisterte Martin Heise die Teilnehmer mit seinem Vortrag über »XML und Datenzusammenführung mit Automatisierung in InDesign«. Von Grund auf wurde das Prinzip der strukturierten Arbeit und der Arbeitsablauf mittels XML Daten aus verschiedensten Programmen (Filemaker, Excel, o.ä.) und die Übergabe und Formatierung in InDesign erläutert.

Anschließend, nach einer kleinen Erfrischungspause, erhielten die Teilnehmer einen Einblick in eine kostengünstige Redaktionslösung für InDesign. Dabei wird eine mittels Filemaker oder anderen Datenbankanwendungen erstellte ODBC/XML/SQL Datenbank mit Hilfe des InDesign Plugins „Easy Catalog“ ausgelesen und kann dann an InDesign übergeben und dort formatiert und genutzt werden.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und hoffen, dass wir viele davon wieder sehen beim nächsten Treffen!

Urlaubshinweis & Ordnung bei der Novolo Designagentur

Vorab: Es hat sich schon wieder etwas geändert hier. Nachdem in letzter Zeit einige kleine Änderungen am Layout, Funktionen und Technik vorgenommen wurden, gab es gestern ein etwas größeres Layout-Update, das Ordnung bringt.
Zuerst der „Like-Button“ (Facebook), dann neue „Web-Schriften“ (via Monotype WebFonts, später via Google Fonts), dann neue Technik (von self-coded + Wordpress zu MODx CMS). Durch all diese Änderungen wirkte das Layout nicht mehr stimmig und sehr haltlos. Daher wurde nun die Breite der Webseite um ein bisschen verkleinert, die Seite komplett zentriert und durch einige typografische Änderungen und ein neues Logo verschönert. Es ergibt sich daraus mehr Zusammenhalt, so dass die Seite besser lesbar wird.

In den letzten Wochen haben wir, was die Arbeit angeht, einiges getan. Projekte wurden fertiggestellt, es gab viel zu tun für die InDesignUserGroup München #12 und die nächsten interessanten Projekte sind in Arbeit oder Vorbereitung / Konzeption. Der Sommer ist vollgeplant und ab Herbst gibt es eine interne Neuerung: Ich werde, so der Stand der Dinge, voraussichtlich ein Kommunikationsdesign-Studium an der FH München beginnen, von dem ich mir einiges erhoffe, vor allem was theoretisches Wissen angeht.

Zur Zeit schreibe ich selbst noch ein Buchkapitel im Bereich DTP / Publishing. Nähere Informationen zum Buch gibt es voraussichtlich im Herbst zur Buchmesse. Angesprochen dürfen sich aber schonmal alle Neulinge in diesem Bereich oder Leute fühlen, die ehrenamtlich in Vereinen, Gemeinschaften o.ä. engagiert sind und für diese Organisationen Druckprodukte erstellen möchten, ohne viel Geld dafür ausgeben zu müssen.

Hinweis: Wir sind am 5. und 6. Juli nur per E-Mail erreichbar. Ab dem 7.7.2010 bis zum 20.7. sind wir im Urlaub und ausschließlich per E-Mail erreichbar.

Browsernews: Opera 10.60 Beta

Gesagt getan, die Browserwelt ist schnell. Nachdem Apple seinen Safari 5 letzte Woche vorstellte, zieht Opera nun mit einer neuen Beta-Version 10.60b nach.

Die neue Version, verfügbar für Windows, Mac OS X, Linux/FreeBSD, soll im Javascript Benchmark anderen Browsern gleichziehen. In ersten Test ist der Browser gleich schnell wie der Google Chrome, nur im Google-eigenen V8 Test liegt der Chrome deutlich vorne.

Im Bereich HTML5 hat der Browser die Geolocation API gelernt, beherrscht den AppCache für Hintergrundaufgaben und WebWorkers. Die letztgenannten beiden Techniken dienen dazu, Webapps wie z.B. Office-Anwendungen im Internet (Google Docs o.ä.) sowie Bildbearbeitungen im Web sogar offline zu nutzen. WebWorkers kann dabei im Hintergrund Aufgaben berechnen, ohne dass der User beim arbeiten / surfen beeinträchtigt wird.
Die Suche wurde verbessert und bietet nun schnellere und ausgewähltere Ergebnisse an, wie auch bereits beim Chrome und Firefox der Fall. Auch beherrscht Opera seit einer Zwischenversion 10.54 den WebM Video Standard, den Google zuletzt groß anpries.

Die Oberfläche wurde bei der Tableiste und Schnellwahl etwas angepasst und sieht nun deutlich stimmiger aus.

Adobe Photoshop CS5 - Scan / Twain Import

Manche Benutzer, die auf die brandneue Photoshop Version CS5 geupdated haben, werden sich gewundert haben, warum Ihr Scanner nicht mehr wie bisher funktioniert. Bisher konnte man einfach über das Menü "Datei → Import → [Scannername]". Diese Option fehlt nun, obwohl der Scanner-Treiber installiert ist.

Eine Lösung direkt gibt es wohl nicht. Man kann zwar den TWAIN Import über Zusatzplugins für Photoshop CS5 nachinstallieren, aber funktionieren tut dies dennoch erst, wenn man Photoshop gleich wieder auf den 32-bit Modus beschränkt. Dies ist auch sinnvoll, denn durch das Öffnen des Scannertreibers werden die restlichen Funktionen von Photoshop deaktiviert. Damit wäre der 64-bit Modus zwecklos, allerdings sind wahrscheinlich auch die mangelhaften Treiber der Scannerhersteller das Problem.

Man ist also gezwungen, sich etwas anderes auszudenken. Es mag zwar ungewohnt scheinen, aber das hätte man vorher bereits machen sollen. Fast jeder Scannerhersteller bietet eine Software, mit der der Treiber des Scanners angesteuert wird. Bei Canon z.B. der „MP Navigator EX“ bzw. „CanoScan Toolbox“ oder ähnliche Tools.
Der Vorteil dabei liegt auf der Hand: Der Treiber wird extern angesteuert, somit kann in Photoshop parallel weitergearbeitet werden, die 64-bit können voll ausgenutzt werden.

An dieser Stelle möchte ich jedoch gleich noch auf eine andere Software zum Scannen hinweisen.

Silverfast bietet nahezu alle Einstellungen, die man sich nur denken kann, um einen perfekten Scan zu erreichen. Die eigens entwickelten Techniken, die auch fehlerhaftes Ausgangsmaterial (z.B. Filmnegative) korrigieren können, sind inzwischen weit ausgereift. Auch Color Management ist mit Silverfast kein Problem mehr, ein perfekter Workflow vom Scan bis zur Web- oder Druckausgabe wird gewährleistet. Leider sind die Preise nicht ganz billig, bei Einsteigerscannern schlägt die günstigste Variante bereits mit knapp 100€ zu Buche.